Posaunenchor Kattenhochstatt
 

        

Chronik des Posaunenchors Kattenhochstatt

 

 

 

Statut des Musikvereins Kattenhochstatt

1. Unterm Heutigen wird ein Musikverein Kattenhochstatt gegründet, welcher zum Zweck hat Vokal- und Instrumentalmusik zu pflegen. Bevorzugt soll das Volkslied und geistliche Musik werden.

2. Die Vereinsleitung besteht aus dem Vorstand und vier Ausschussmitgliedern. Gewählt wurden als Vorstand Georg Promm, als Ausschussmitglieder: Leonhard Gutmann, Michael Welsch, Georg Dorner und Michael Reichart.

3. Die Vorstandschaft hat zu bestimmen, wann und in welcher Weise sich der Verein z. B. an kirchlichen und patriotischen Festen zu betätigen hat.

4. Aktives Mitglied kann jeder unbescholtener, musikalische Mann hiesiger Gemeinde werden. Passive Mitglieder erreichen die Aufnahme nach Bezahlung von mindestens 3 Mark.

5. Der Verein setzt sich in den Besitz von vier Blasinstrumenten (Anmerkung: Zwei C-Trompeten (je 32 Mark), eine F-Trompete (34 Mark), eine C-Posaune (46 Mark) und ein C - Bombardon (100 Mark) und verschiedenen Noten. Die Instrumente bleiben Eigentum des Vereins. Die Kosten werden soweit als möglich von der Vereinskasse gedeckt, der Rest ist vom Darlehenskassenverein Kattenhochstatt aufzunehmen und durch den Verein zu verzinsen.

6. An jährlichen Beiträgen werden 50 Pfennig erhoben.

7. Unterlassung der Beiträge hat den Verlust der Mitgliedschaft zur Folge.

8. Die Musik hat bei den Mitgliedern an besonderen Anlässen unentgeltlich zu spielen.

Kattenhochstatt, am 1. März 1904

PROMM , Vorstand

 

Die nachfolgende Chronik wurde zusammengestellt von

Chorleiter Jürgen Gempel für das 100-jährige Jubiläum 2004.  

 

Lieber Leser, für alle Tipps und Hinweise, für Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar. Der Verfasser.

 

Der Vater des "Metzgerfritz" Adam  Bauer war Metzgergeselle in Wettelsheim gewesen. Weil er die Leute vom dortigen Posaunenchor kannte, konnte er vier Instrumente besorgen. Auf Anregung von Lehrer Otto Rödl, dessen Vater Musikmeister war, wurde am 1.März 1904 ein Musikverein gegründet.

 

Die ersten Posaunenbläser, die ab 1902 im Gemeindehaus probten, waren: Adam Bauer, sein Bruder Fritz Bauer, Fritz Gempel und Georg Näpfel. Für diese vier Bläser wurden bei der Firma A. Beuthner zwei C-Trompeten, eine F-Trompete, eine C-Posaune und ein C-Bombardon besorgt. Herr Pfarrer Müller stellte zusätzlich sein Flügelhorn zur Verfügung. 

Zu erwähnen ist noch, dass die nötigen Mittel zur Anschaffung der Instrumente fast ganz durch eine Sammlung bei den Gönnern der Posaunenmusik aufgebracht wurden. Die höchste Gabe ging ein von Welsch, wo heute die Familie Oster wohnt.

Die Bläser gingen mit Eifer ans Werk. Zwar war der Dirigent nicht sehr zart und es gab auch einige Kränkungen, zuerst klang das Quartett noch etwas dünn, aber bald stießen zwei Bläser hinzu: Georg Reichart, Haus-Nr. 31 und Karl Pfahler, der Bruder des Bürgermeisters, womit der Chor mit sechs Personen besetzt war.

Die Proben fanden im Hause von Friedrich Gempel statt. Bei Proben im Wohnzimmer der Gempels  lag der Opa Fritz Gempel oft auf dem Sofa, während die Bläser übten.

 

Lehrer Rödl verließ im März 1909 den Ort Kattenhochstatt. Vier Jahre danach, im Jahr 1913,  übernimmt Lehrer Gruber die Leitung des Posaunenchores.

 

August 1914:  Der erste Weltkrieg bricht aus und dauert an bis 1918. Das musikalische Leben in Kattenhochstatt kam zum Erliegen, nur Adam Bauer und Georg Näpfel wurden nicht eingezogen.

 

Nach dem 1. Weltkrieg in den Jahren ab 1935 wurde der Chor mehrere Jahre durch Herrn Karl Grünsteudel aus Emetzheim geleitet.

Der Chor war im Jahr 1935 zehn Bläser stark; 

(Gempel Friedrich jun., Pfahler Ludwig, Volkert Ludwig, Reichart Karl, Bauer Fritz, Kolb Ernst, Bauer August, Pfahler Fritz, Steiner Karl sen. und Volkert Karl)    

nach kurzer Zeit kamen vier weitere Bläser hinzu.

(Gempel Wilhelm, Kamm Christian, Pfahler Karl und Gempel Friedrich sen.)    

 

Im Jahr 1936 wurde der Posaunenchor dann durch Herrn Pfarrer Seiler beim Verband evangelischer Posaunenchöre angemeldet. Der Jahresbeitrag an den Verband pro Bläser war mit M 1,-- festgelegt. 

Die Nürnberger Rundschau berichtet am 25. Mai 1936: "Am Samstag und Sonntag fand in den Mauern der alten Noris der 9. bayerische Landesposaunentag statt, der mit 1500 Posaunenbläsern seine Vorgänger bei weitem übertraf."  

In diesem Jahr (1936) konnte der Chor wieder zum ersten mal am Heiligen Abend in der Kirche spielen. Den meisten Bläsern war richtig Bange "Ob dieser erste Auftritt wohl gelingt?"

 

(2. Weltkrieg 1939-1945)  

Was aufgefallen ist beim Studium der Unterlagen: DieSchreiben,die in diesen Jahren verschickt wurden, sind alle abgeschlossen worden mit den Worten „Heil Hitler“ z.B. Mit freundlichem Gruß – Heil Hitler!

Zur Einladung zu einem Bläserlehrgang vom 4. bis zum 9.Dezember 1939 ergehen folgende Hinweise: "Lebensmittelmarken, die in Reisemarken umgetauscht mitgebracht werden müssen, sind folgende nötig: Fleischmarken für 300 gr., Fettmarken für 125 gr., Brotmarken für 1500 gr., Mehl für 500 gr., Zuckermarken für 250 gr. und Nährmittelmarke für Gries 50 gr. oder 2 Eier. Teilnehmer vom Lande bringen an Stelle der Marken die obigen Quantums an Lebensmitteln mit."                        

In den Jahren 1938 - 1945 mussten viele Bläser zum Arbeitsdienst und zum Militär. Alle kamen nicht mehr zurück - Vermisst ist Christian Kamm, gefallen sind Wilhelm Gempel, Karl Reichart und Karl Pfahler. 

Die Posaunenchöre halfen sich in den ersten Kriegsjahren bei Anlässen gegenseitig aus.

 

Der Posaunenchor Kattenhochstatt wurde zu Heilig Dreikönig am 6. Jan. 1948 neu aufgestellt. Als Chorleiter stellte sich Lehrer Jakob Brummzur Verfügung. Pfarrer Hermann Stengel wurde zum Obmann des Posaunenchores gewählt. Beide leiteten fünf Jahre lang den Chor.

Bläser sind damals:  

Bauer Friedrich, Bass

Katheder Armin, Zugposaune

Brenner Karl, Zugposaune 1.Stimme  

Meister Hermann, Bassflügelhorn                       

Kamm Hermann, Flügelhorn 2. Stimme(bis 1980)  

Gempel Karl, Flügelhorn 2.Stimme  

Kirchdorfer Ludwig, Trompete 1.Stimme     

Gempel Hermann, Trompete 1. Stimme

Oster Ludwig, Trompete 1. Stimme     

Meyer Hermann, Trompete 1. Stimme (unter 10 Jahre)  

Hain Ernst, Holzingen,  Trompete 1.Stimme     

                       

Bereits zwei Monate später im März waren die Bläser so weit, um eine Beerdigung in der Familie Beißer zu spielen.

Mit dem Zug war der Lehrer in Österreich, um sein Schifferklavier abzuholen, das ein bekannter nach Österreich mitgebracht  hat. Das letzte Stück des Weges hat er dann das Instrument mit dem Fahrrad geschoben, damit dem Schifferklavier nichts passiert. Auf diesem Heimweg hat er den Armin Katheder getroffen, der gerade mit seinen Ochsen das Feld geeggt hat.  

nach etwa 1 Jahr kamen noch hinzu:

Steiner Fritz, Tenorhorn und Näpfel Ernst, Ventilposaune

 

Am Sonntag, den 23. Mai 1948 fand in Weimersheim das 25 - jährige Posauenchorjubiläum statt. Da hatten es die Bläser nicht so einfach wie heute - rein ins Auto und in zwei Minuten ist man in Weimersheim. Damals ist unser Fritz Bauer mit seinem schweren Tiefbass und Kuhlo I und II zu Fuß nach Weimersheim raufgegangen. Nach dem Fest ging's dann runter über die "Benkli" querfeldein.

 

Da gibt's noch so eine interessante Begebenheit: Der Katheder Armin und mehrere Kattenhochstatter Bläser waren in einer Bezirkschorprobe in Weißenburg. Auf dem Rückweg hat's den Armin vom Fahrrad geschmissen - es war nicht zu vermeiden, dass die Zugposaune - nur im braunen Stoffbeutel geschützt - beschädigt wurde. Gleich am nächsten Tag ist der Armin dann mit dem Zug nach Nürnberg zu dem Instrumentenbauer Riedel gefahren, um die Posaune richten zu lassen - Er konnte sie am selben Tag gleich wieder mit nach Hause nehmen.  

 

Lehrer Jakob Brumm wurde im Oktober 1948 zum Bezirkschorleiter gewählt. Die Wahl fand in Kattenhochstatt beim Wirt auf dem Tanzboden oben statt.  

Zuerst haben die Chöre Alesheim, Kattenhochstatt, Trommetsheim und Weimersheim Stücke vorgespielt - jeder Chorleiter hat seinen Chor dirigiert. Die Kattenhochstatter haben das Stück "Meine Heimat ist droben in der Höhe" vorgetragen, das Chorleiter Brumm von den Dettenheimern bekommen hat. Die Bläser haben sich dabei die Chorleiter genau angesehen und nachdem Herr Brumm wohl einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, wurde er gewählt.  

 

Der Übungsraum der Bläser war wieder bei Familie Gempel bis ins Jahr 1955, bei der also insgesamt etwa 50 Jahre lang geprobt wurde.

Zum 11. Landesposaunentag in Ansbach am 21. und 22. Mai 1949 entnehmen wir aus dem Bericht des Herrn Dekan Ludwig Unger, Pegnitz: "Nach13-jähriger Pause konnte endlich wieder ein Landesposaunentag einberufen und abgehalten werden. In der Verbandsstelle in Nürnberg hatte man mit einer Teilnahme von ca. 1.000 Bläsern gerechnet; dass sich dann über 2.000 einfanden, ist wohl der beste Beweis, wie sehnlich von allen Chören auf eine solche Tagung gewartet wurde. Selbst das unerfreuliche Wetter konnte dem Besuch keinen Abbruch tun. Unter strömendem Regen eilten die 2.000 Bläser am Samstag Nachmittag nach der schönen Kreishauptstadt Mittelfrankens."

 

Der 12. Bayer. Landesposaunentag fand vom 2. bis 3. Juni 1951 in Bayreuth statt. Aus der Festpredigt von Landesbischof D. Hans Meiser D. D. soll folgende Passage dargestellt werden: "Nun genüge es aber nicht, dass die Bläser ... fest in die Posaune stoßen und ein mächtiges Getöne erzeugen, sondern der Apostel schreibt einmal im 1. Korintherbrief Kap. 14, Vers 8: "Wo aber die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Streit rüsten?" Nicht darauf kommt es an, dass möglichst klangrein geblasen wird - das ist selbstverständlich - sondern dass die Posaune einen deutlichenTon gibt. Wie ist das zu verstehen? Es soll durch unser Blasen deutlich werden, wozu wir unsere Instrumente einsetzen; denn, man kann mit den Posaunen zu einem Streit aufrufen, kriegerische Signale mit ihnen geben, zum Marsch blasen, zum Tanz aufspielen und in allerlei weltlichen Vergnügen sich mit dem Posaunenchor betätigen. Aber wir wollen unser Ziel höher stecken, wie es unser Text im Psalm 98, 4-6 sagt: "Jauchzet dem Herrn, alle Welt, singet, rühmet und lobet! Lobet den Herrn mit Harfen, mit Harfen und mit Saitenspiel. Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem Herrn, dem König!"  

 

Anfang der 50er Jahre ist unser jetziger Tiefbass gekauft worden. 450 DM hat das Instrument gekostet.

 

Im Februar 1953 wurde Herr Pfarrer Stengel in einen größeren Wirkungskreis weggeholt. Er brachte es durch seine geistliche Führung dahin, dass sich die Mitglieder des Posaunenchors mit ihrem Können bewusst in den Dienst der Gemeinde Jesu Christi stellten. Im selben Jahr verabschiedete man sich im Gasthaus Weisl auch von Lehrer Brumm, der 5 Jahre lang den Chor leitete. Die Leistungen des Posaunenchores Kattenhochstatt erregten in dieser Zeit berechtigtes Aufsehen.


Für die Proben vor dem 50-jährigen Jubiläum im Jahr 1954 hat Armin Katheder den Lehrer Jakob Brumm immer von Treuchtlingen abgeholt, weil dieser noch nicht im Besitz eines Autos war. 

16. Mai 1954: Der Posaunenchor feiert das 50-jährige Jubiläum verbunden mit dem Bezirksposaunentag in Kattenhochstatt, um ernst zu machen mit der Losung: "Gott loben ist unser Amt". 18o Bläser aus den Dekanaten Weißenburg, Pappenheim, Heidenheim und Gunzenhausen hatten sich in Kattenhochstatt am Sonntag Kantate eingefunden. Die Darbietungen der vereinten Chöre dirigierte Bezirkschorleiter Lehrer Brumm, in dessen Händen auch die Organisation gelegen hatte. Am Vorabend des Festtages wurden den noch lebenden Gründungsmitgliedern Friedrich Gempel und Friedrich Bauer bei Fackelbeleuchtung Ständchendargebracht. Liturg war Pfarrer Appoldt. Die Predigt hielt der frühere Bezirksobmann Pfarrer Stengel.

 

In den nächsten Jahren lernten wieder einige Bläser ein Blasinstrument und kamen in den Chor:

im Mai 1954: Maurer Ernst (spielte bis 1979)  

1955: Steiner Karl und  Biemann Werner   

1960:  Bauer Erwin    

und 1963: Dunz Ludwig  

 

Pfarrer Leonhard Roth übernahm die Leitung des Posaunenchores im Jahr 1963. Schon drei Jahre danach wurden von ihm fünf weitere Bläser ausgebildet.  

Gempel Jürgen, Gempel Hermann jun., Näpfel Hermann, Näpfel Ernst (spielte bis 1973) und Meister Siegfried (spielte bis 1972)     

Geprobt wurde nun in der Stube beim Steiner. Herrn Pfarrer Roth war es oft zu warm in der Probe. Doch der Steiner Karl legte noch ein Scheit nach, damit es ja keinen Bläser mehr friert. Die Bläser spielten gerne bei Pfarrer Roth, der es ausgezeichnet verstand, sein großes musikalisches Wissen mit der christlichen Lehre zuverbinden.   

Lehrer Jakob Brumm verfasste zu der Zeit der Neuaufstellung nach dem 2.Weltkrieg ein Gedicht. 

Hier ein paar Auszüge daraus:

Nun hört mich an Herr Polizist

in Kattenhochstatt gibt es wie ihr wisst 

große Burschen und Knaben.

Weil sie die Musik so gerne haben

beschlossen sie zu bilden den Posaunenchor

dass sich ergötze unser Ohr.

Aus hier sind die Posaunenengel        

noch haften an uns viele Mängel

....

Gar viel Geräusch Musik erst macht,

bis sie's zur Harmonie gebracht.

Das eine aber ich verspreche,

leis' sollen tönen unsre Bleche.

Wir blasen ja nicht zu verletzen,

nein, später alle zu ergötzen.

....

Ihr werten Freunde seid willkommen!

Ihr habt mit Lust den Ruf vernommen

zu gründen den Posaunenchor.

So leg ich denn in euere Hände

heut diese neuen Instrumente

und nehm' die erste Probe vor.

Gott wolle seinen reichen Segen

auf unser Werk in Gnaden legen.

Musik, sagt Luther, schafft den Leuten

die edelsten und reinsten Freuden,

Zucht, Sitte und Geselligkeit,

und labt das Herz in Kreuz und Leid.

Wir wollen den Vater droben

freudig mit Posaunen loben.

Im Gotteshaus, bei Kirchenfesten,

der christlichen Gemein zum Besten.

Gelobt ihr das? So reicht die Hand

zu solcher Freude Unterpfand.

  -   H a n d s c h l ag    -

Nun muss ich jeden ausprobieren,

welch Instrument er könne führen.

....

Kein Meister je vom Himmel fiel,

Musik ist auch kein Kinderspiel.

....

Abschiedsgruß aus 400 Posaunen: Ein letzter Gruß aus 400! Posaunen für den "Posaunengeneral". Bläser aus ganz Bayern stimmten andachtsvolles Lied an, als Kirchenmusikdirektor Martin Schlee im Februar 1961 auf dem Mögeldorfer Friedhof zur letzten Ruhegebettet wurde.

 

Mai 1963: "Gloriasei dir gesungen, ...." Als die 6.000 Bläser zum letzten Chora ldes Landesposaunentages auf dem Hauptmarkt ansetzten und eine nach Zehntausenden zählende Menge samt Glocken trotz peitschender Regenschauer einstimmte, horchte die Stadt noch einmal auf.

 

Klingender Gruß an der Gangway - Dezember 1965 -

Kattenhochstatter und Trommetsheimer geleiten Irmgard Bergmann mit einem "großen Bahnhof" zum Flughafen. Pfarrer Leonhard Roth organisierte eigens einen großen Reisebus. Die Gemeindemitglieder gaben der 35-jährigen Lehrerin, die sich in Neuguinea der Frauen- und Mütterarbeit widmen will, bei ihrer Abreise bis zum Nürnberger Flughafen das Ehrengeleit. Der Posaunenchor Kattenhochstatt und der Kirchenchor Trommetsheim stimmten für die Reisende mit ihrem Töchterchen bekannte Weisen an.  

 

Etwa im Jahr 1967 wurde aus dem südlichen Raum des Gebäudes neben dem Dietrich Bonhoefferhaus das Deckengebälk  heraus genommen und mit fleißigen Helfern der Raum höher  gestaltet. Damit entstand das Posaunenheim und die Proben wurden ab jetzt hier abgehalten. Das ist ein großer Vorteil, die Notenständer, Notentaschen und die Instrumente können im Raum gelassen werden und müssen nicht jedes mal aufgeräumt werden.

 

Nach 25-jähriger Tätigkeit als Bezirkschorleiter stellte Rektor Jakob Brumm sein Amt zur Verfügung. Der Bezirksobmann bedankte sich mit einem Geschenk bei Herrn Brumm für seine segensreiche Wirksamkeit.

 

Das Gründungsmitglied Fritz Gempel bewirtschaftet mit seiner Ehefrau das ,,Goldene Fass" in Kattenhochstatt und wirkt ab 1969 wieder im Posaunenchor mit.   

   

Im Herbst 1970 wurde Pfarrer Leonhard Roth verabschiedet. In einer Feierstunde in der Kirche Kattenhochstatt sang Herr Pfarrer Roth im Kirchenchor Trommetsheim mit und leitete den Posaunenchor Kattenhochstatt. Es war noch einmal mit zu erleben, wie er mit seiner segensreichen Arbeit inmitten der Gemeinde stand.   

 

Lehrer Heinz Uchronski übernimmt 1971 die Leitung des Posaunenchors. 

Im Jahr 1972 wurden von Jürgen Gempel drei Bläser ausgebildet, darunter Gerlinde Krauß, die erste Dame im Posaunenchor. Die jungen Bläser sind Maurer Karl, Maurer Manfred und Krauß Gerlinde, die bis 1974 spielte.  

 

Im Posaunenchor Kattenhochstatt wurden schon immer auch einige Walzer (z.B. "ImTale"), Märsche und Polkas (z.B. die Stücke von den"Pappdeckeln" - wie wir sie nennen-) gespielt. Chorleiter Uchronski beschaffte weitere Noten ( Marsch-Album, Lieder-Marsch-Album, Marsch-Revue). Geistliche und weltliche Stücke wurden etwa im gleichen Verhältnis einstudiert. Das Spielen unter der Leitung von Lehrer Uchronski hat viel Freude bereitet. 1980 konnte der Chor sogar in Bubenheim am Segelfliegerfest zum Frühschoppen aufspielen.   

 

In den Jahren 1975 und 1980 bildete Jürgen Gempel neun Bläser aus. Der Chor vergrößerte sich auf 22 Bläserinnen und Bläser.  

Fünf Bläser(innen) kamen im Jahr 1975 dazu:    

Hufnagel Georg  (bis Dez.1983), Bärnthol Christa, Oster Hermann, Dorner Fritz und Bärnthol Jürgen.  

Mit vier weiteren Bläsern (FischerThomas, Katheder Petra, Pfahler Karin und Pfahler Christa) die im März 1980 die ersten Übungsstücke spielten, wuchs der Chor auf 22 Mitwirkende an.   

 

  

Nach über zehnjähriger Tätigkeit als Dirigent des Posaunenchores Kattenhochstatt wurde Anfang November 1981 in herzlicher Weise von Lehrer Heinz Uchronski Abschied genommen. Ihm ist es zu verdanken, dass die Bläser auch in dieser Zeit ihren Dienst mit Freude und viel Erfolg ausübten.  

 

Sein Amt übergab Lehrer Uchronski im November 1981 mit besten Wünschen seinem Nachfolger Jürgen Gempel.

 

Einen herrlichen Ausflug unternahm der Posaunenchor im September 1982 mit etwa 40 Personen - Bläserinnen und Bläser, Rektor Jakob Brumm und einige Kattenhochstatter -  ins Isartal. Zuerst spielte der Chor in der Heilandskirche in Ebenhausen, einem Ortsteil von Schäftlarn. Dann besichtigten alle die berühmte Klosterkirche der Benediktiner-Abtei Schäftlarn, die mit zu den prunkvollsten Kirchen von ganz Oberbayern zählt. Mit ein Grund der Fahrt war der 70. Geburtstag des ehemaligen Pfarrers und Chorobmanns in Kattenhochstatt, Hermann Stengel. Ihm wurde natürlich ein Geburtstagsständchen dargebracht. Die Eheleute Stengel freuten sich sehr über den Besuch und bewirteten die Gäste.


Im Jahr 1983 bildete Jürgen Gempel sechs junge Bläser aus.  

Diese sind: Bauer Heidi, Fischer Bianca, Oster Armin, Prosiegel Martin, Prosiegel Erwin und Steiner Margit.  


1984 feierte der Chor das 80-jährige Jubiläum, welches unter dem Motto "Lobet den Herrn mit Posaunen" stand. Mehr als 200 Bläserinnen und Bläser des gesamten Bezirks hatten sich in dem kleinen Dorf eingefunden. Pfarrer und ehem. Chorobmann Hermann Stengel und Herr Pfarrer Leonhard Roth, der den Chor sieben Jahre leitete, zählten zu den Gästen. Chorleiter Jürgen Gempel verfasste die Geschichte des Posaunenchors. Von Jakob Brumm wurde die wertvolle Sammlung von Unterlagen an den Chor zum Jubiläumsfest überreicht.  

Grußwort von Jakob Brumm zum 80-jährigen Jubiläum (Auszugsweise):  

Liebe Posaunenbläser, liebe Gemeinde!  

80 Jahre Posaunenchorarbeit in Kattenhochstatt sind vergangen. Das ist eine lange Zeit, in der der Chor einen guten missionarischen Dienst getan hat.   

Laut der Aufzeichnungen in der Chronik musste der Posaunenchor schwere Zeiten durchstehen. Mit Gottes Hilfe und dem großen Idealismus der Bläser konnte sich der Chor bis zum heutigen Tag erhalten und bewähren.  

Erfreulich ist, dass nun seit 1981 (also drei Jahre lang) ein Ortskind die Leitung des Chores übernahm. Jürgen Gempel hat sich als junger und tüchtiger Chorleiter bewährt und den Chormit den 22 Bläserinnen und Bläsern durch seinen großen Fleiß und Einsatz zu einem beachtlichen Erfolg für das kleine "goldene" Dorf gebracht.  

Die gute und einsatzfreudige Mitarbeit der Bläser und Bläserinnen und die Unterstützung durch den ehemaligen Chorleiter Jakob Brumm haben alle zum guten Gelingen des Jubiläumsfestes beigetragen.  

gez. Jakob Brumm    

Die Kattenhochstatter freuten sich über die Zusage des Landesposaunenwarts und Kirchenmusikdirektors Werner Göttle. Göttle gratulierte dem Chor und überreichte die Jubiläumsurkunde. Anschließend wurden verdiente Bläsergeehrt. 

 

Unser Gemeindehaus:

Nachdem die Kirchengemeinde Eigentümer des Posaunen- und Gemeindehauses geworden ist - hierzu sagen wir vielen herzlichen Dankan Herrn Pfarrer Seiler, dessen Einsatz wir den Eigentumswechsel zu verdanken haben -, beginnen Chormitglieder und viele engagierte Mithelferinnen und -helfer im Oktober 1985 mit der Renovierung des Chorraumes. Die Jahre der kalten Füße während der Proben sollten bald vorbei sein. Boden und Wände wurden isoliert, die Fenster ausgetauscht und die Eingangstüre versetzt und erneuert. Im Jahr 1986 wurde dann ein WC in das Gebäude eingebaut; dies war Voraussetzung, um Zuschüsse zur Errichtung des Gemeindehauses zu erhalten. Im Jahr 1988 wurden dann noch die Elektro-Speicheröfen eingebaut. Am Sonntag Judika, den 12. März 1989, haben wir gemeinsam mit Herrn Pfarrer Kessler, Herrn Dekan Issler und der Gemeinde die Einweihungsfeier unseres Posaunen-und Gemeindehauses begangen. In erster Linie ist es Ernst Maurer zu verdanken, dass die Einweihungsfeier nun stattfinden kann, denn er hat die Bauleitung übernommen und immer wieder alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. 

Dem Bauer Fritz ist es im Probenheim, als die Eingangstüre Türe noch an einem andren Ort war, oft bis zu den Knien hinauf kalt geworden.

 

29. Dezember 1986: nach kurzer schwerer Krankheit verstarb in Treuchtlingen unser allseits beliebter Wiedergründer des Posaunenchores Rektor i.R. Jakob Brumm. Der Posaunenchor durfte ihn musikalisch zu seiner letzten Ruhestätte geleiten.

 

Acht junge Bläserinnen und Bläser beginnen am 11. November 1988 bei Chorleiter Jürgen Gempel mit dem lernen der Blasinstrumente (Bauer Klaus und Sandra, Christ Daniela und Jürgen, Katheder Bernd, Pfahler Stefan, Steiner Andreas und Angela).

Drei weitere Instrumente werden angeschafft.    

 

Ein schönes Ereignis war für den Posaunenchor das Wochenende vom 9. bis 10. Mai 1992. Aufgrund einer verwandtschaftlichen Beziehung des Bläsers Jürgen Meyer zum Nachbarort Emetzheim, luden wir die Bläser des Posaunenchors aus Oberpfannenstiel/Sachsen nach Kattenhochstatt ein. Die Gäste führten wir am Samstag durch die Stadt Weißenburg. Am Sonntag gestalteten wir gemeinsam den Gottesdienst mit. Nachmittags ging's dann zum Altmühl- und Brombachsee. Schnell hatten wir gespürt, dass aus dem Treffen ein regelmäßiges gegenseitiges Besuchen werden könnte.

 

Am 2. Oktober 1992 trafen sich Chorleiter Jürgen Gempel und sein Stellvertreter Armin Oster mit 12 jungen Bläserinnen und Bläsern, die nun mit der Ausbildung begannen (Gagsteiger Matthias, Gempel Bernd, Melanie, Tanja und Thomas, Hemmeter Stefanie, Katheder Bernd, Meyer Daniel, Markus und Tanja, Scharrer Diana und Zaiser Nadja).  

 

21 Kattenhochstatter besuchten vom 8. bis 9. Mai 1993 den Posaunenchor Oberpfannenstiel. Unsere Freunde aus Sachsen zeigten uns einmal so richtig, wie einzigartig Gastfreundschaft sein kann. Aber auch von der Landschaft und von dem freundlichen und fröhlichen Wesen der Bläser und ihren Familien waren wir sehr begeistert. Wir sind dankbar, dass diese Begegnung zustande gekommen ist.     

 

Eine neue Satzung gab sich der Posaunenchor am 14. Mai 1993. Der Inhalt wurde mit Herrn Pfarrer Kessler und dem Kirchenvorstand mit beraten und unterzeichnet.

 

Vom 7. bis 8. Mai 1994 feierte der Posaunenchor das 90-jährige Jubiläum mit einem gemütlichen Abend und einem Festgottesdienst. Begangen wurde das Fest mit den Freunden des Chores aus Oberpfannenstiel. Bei der Bewirtung der Gäste zeigte so manch ein Bläser sehr viel Talent bei der Arbeit in der Küche. Ganz herzlich zum "Geburtstag" gratulierte auch Bezirkschorleiter Willy Durst.

 

Nach fast dreijähriger Renovierungszeit konnte im März 1995 die St. Magnuskirche in Kattenhochstatt eingeweiht werden.

 

Neun Jungbläserinnen und Jungbläserhatten am 15. Oktober 1997 ihre erste Probe (Andreas und Markus Steingärtner, Daniela und Christina Djurdevic, Franziska Satzinger, Johanna und Maximilian Schrack, Jürgen Kamm und Tina Horndasch).                                   

 

Ostern 1998: Im Mittelpunkt steht Armin Katheder, der zum 50-jährigen Bläserjubiläum die Ehrenurkunde des Landesbischofs überreicht bekam. Die Kirchengemeinde und der Posaunenchor gratulierten dem Jubilar und dankten ganz herzlich für die unzähligen Einsätze und die Treue zum Chor. Bereits seit der Wiedergründung des Chores 1948 ist Armin Katheder ein angesehenes Chormitglied.   

 

Am 24. Mai 1998 beging der Kriegerverein Holzingen das 75-jährige Jubiläum. Wir unterhielten musikalisch zum Frühschoppen. Knapp zwei Monate danach spielten wir nachmittags am Holzinger Dorffest.   

 

Mit einer großen Bläserfeierstunde in der St. Andreas-Kirche feiert der Bezirkschor Weißenburg das 50-jährige Jubiläum. Über 160 Bläser ließen die Instrumente erklingen. Die bisherige Bezirksführung, Bezirkschorleiter Willy Durst und Bezirksobmann Wolf-Dieter van Beuningen, wurden, nach mehr als 20 Jahren Führung mit viel Engagement und Liebe, von ihren Ämtern verabschiedet.

 

Im November 1999 besucht uns der neue Bezirkschorleiter Michael Haag zu einer Probe. Die Bläserinnen und Bläser sind begeistert von den musikalischen und pädagogischen Fähigkeiten des Kirchenmusikers, die bei dem Probestück "Halleluja" offensichtlich wurden.

 

Ein wichtiger und schöner Auftritt des Posaunenchores war in der Stadthalle in Treuchtlingen am 25.03.2000. Wir durften die Jahresversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege musikalisch umrahmen.  

 

Schöne Erlebnisse haben die Bläserinnen und Bläser immer, wenn ein Chormitglied heiratet. So feierten wir im Jahr 2000 gleich zwei „Bläserinnen-Hochzeiten“– in diesem Jahr heirateten Angela Steiner und Heidi Bauer und der Posaunenchor spielte vor, während und nach dem Gottesdienst und gab später auch noch ein kleines Konzert zum Besten. Das sind immer interessante Tage für die Bläser.

 

Auch sportlich betätigen sich die Chormitglieder gemeinsam! Es finden nämlich seit vielen Jahren jeweils im Sommer Radtouren statt, die immer herrliche Eindrücke hinterließen. Unser Herr Pfarrer Kessler radelt in der Regel auch immer mit!

Was niemand von den Bläsern missen möchte, das sind die jährlichen Grillfeiern, die oft beim „Manni“ stattfinden, weil wir hier im Hof vor Wind und Regen geschützt sind. Vielen Dank an die Gisela, die uns immer erlaubt, die sanitären Anlagen der Gempels zu benützen.

 

Am 5. Februar 2003 beginnt für vier junge Bläser/innen die Ausbildung. Bauer Norbert, Felleiter Julian, Kirchdorfer Katharina und Satzinger Maria beginnen mit den Übungsstunden im Chor. Die Ausbildung übernimmt Chorleiter Jürgen Gempel, der bei Verhinderung durch den stellvertretenden Chorleiter Armin Oster unterstützt wird.  

 

Vom 20.-22.09.2003 fand im neuen Haus Brombachsee in Ramsberg ein Jungbläserwochenende für die Bläserinnen und Bläser des Dekanats Weißenburg statt. Als Trainer waren tätig Bezirkschorleiter Michael Haag, Kurt Müller und Jürgen Gempel. Für den Trainer Jürgen Gempel war es ein tolles Erlebnis und eine wunderbare Erfahrung, in diesem Rahmen in der Bläserausbildung tätig zu werden.

 

Unsere Freunde aus Oberpfannenstiel in Sachsen besuchten wir im Jahr 2003 am 3. Advent. Es war beeindruckend, dort Advent zu feiern. Am Nachmittag erlebten wir die "Mettenschicht" nach alter Tradition und begleiteten dazu bläserisch. Abends gaben wir bei Kerzenschein in der Kirche ein Adventskonzert, das die Zuhörer und auch uns begeisterte.

 

Das 100-jährige Jubiläum stand im Frühjahr 2004 kurz bevor. Das Posaunenchorheim wurde deshalb mit vielen tüchtigen Helfern renoviert. Die Wand wurde mit einem neuen Putz versehen und die Decke erneuert. Neue Vorhangleisten und Vorhänge wurden angebracht.  

 

Unter dem Motto „Lobet den Herrn mit Posaunen“ feierte der Chor am 15. und 16. Mai 2004 das 100-jährige Bestehen.

Der Festabend am Samstag begann mit einem Totengedenken. Ab 19.30 Uhr erleben die Zuhörer in der Sporthalle des Dietrich Bonhoeffer-Hauses eine Zeitreise durch 100 Jahre Posaunenchor in Wort, Lied und Bild – die ehemaligen Chorleiter Pfarrer i.R. Leonhard Roth und Rektor Karl-Heinz Uchronski waren Gäste. Die Bläserinnen und Bläser haben vor dem Fest fleißig geprobt. Es wurden abwechslungsreich Stücke aus den verschiedenen Jahren der Arbeit der Chorleiter unter der Leitung von Jürgen Gempel dargeboten, dazu wurde erzählt und das Ganze mit Bildern untermalt. Wiedergründungsmitglied Fritz Bauer (jetzt über 90 Jahre alt) spielte sogar das Stück "Ringe recht .." auf dem Tiefbass mit!

Weit über 100 Bläser waren zum Festtag am Sonntag mit dabei, denn der Dekanatsbezirk Weißenburg veranstaltete mit diesem Jubiläum einen Bezirksposaunentag. Nach dem Morgenblasen wurde in kürzester Zeit in Hufnagels Halle umgezogen, weil die Verantwortlichen auf schönes Wetter gesetzt hatten!

Um 8.00 Uhr wurden die Kattenhochstatter und die„Höfe“ mit Morgenmusik erfreut. Um 9.30 fand der Gottesdienst unter der Begleitung der großen Anzahl Bläser statt. Landesposaunenwartin Anne-Barbara Höfflin und Bezirkschorleiter Michael Haag haben die Leitung des Bezirkschores übernommen.

Dekan Dr. Reinhard Brandt ging in seiner Predigt auf das Beten ein. Das Gebet als wichtigstes Element im christlichen Leben müsse man die Kinder lehren, sagte er. Bete sei für alle Lebenslagen wichtig, als Bitte, als Dank und auch bei Kummer.

„Seit Monaten haben sich Bläserinnen und Bläser auf dieses Jubiläum vorbereitet“ versicherte die Landesposaunenwartin Anne-Barbara Höfflin in der Festversammlung. Die sinnvolle Freizeitgestaltung sei auch mit Nachwuchsarbeit verbunden, die Botschaft von Gottes Liebe werde dadurch weiter getragen.

Die beiden Jubilare (Armin Katheder 55 Jahre und Ludwig Dunz 40 Jahre aktives Blasen) bringen miteinander fast 100 Jahre  Bläserdienst zusammen. Frau Höfflin überreichte die Dankesurkunde des Verbandes an die Jubilare und Pfr. Heinz Kessler übergab ein Geschenk der Kirchengemeinde.

"Den Instrumentenkoffer öffnen und die Musikin die Welt hinaustragen", diese Aufforderung richtete die Bezirksobfrau Pfrin. Annette Dörflein an die Festversammlung.

Chorleiter Jürgen Gempel erinnerte „einfachere, schlichtere Lieder haben die Posaunenchöre vor 100Jahren gespielt – spätestens seit 1990 werden Stücke gespielt, die hohe Schwierigkeitsgrade beinhalten. Die Bläser von heute sind nicht mehr „unterdurchschnittliche“ Musikanten, sondern christliche Musikprofis, die auch Swing und anspruchsvolle klassische Musik beherrschen". Gempel erzählte auch von den wunderbaren Erlebnissen auf überregionalen Bläserveranstaltungen - z.B. Landesposaunentage, Bläserlehrgänge - und ermunterte zum Besuch von diesen Angeboten.

Am Heiligen Abend 2004 spielen unsere zwei Jungbläser Maria und Julian zum ersten Mal im Gottesdienst mit -Gratulation!

 

Unsere erste Waldweihnacht erlebten  wir kurz vor Heilig Abend 2005 in Osterdorf. Unsere Petra Mürl hat das Erlebnis in die Wege geleitet.  

Wir begleiteten einen wunderbaren Abend mit Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsliedern - eine schöne Nacht mit Schneeflocken, hellem Feuer und viel Lebkuchen, Stollen und Glühwein.

 

Im Gottesdienst am Ostersonntag im Jahr 2006 wird Jürgen Gempel für 25 Jahre Chorleitertätigkeit geehrt. Der Jubilar wurde von Pfarrer Heinz Kessler und Chorobmann Erwin Bauer ausgezeichnet. Von allen Seiten erhielt der Dirigent lobende Worte. Neben Urkunde und Präsent für den Chorleiter gab es auch ein herzliches Dankeschön an die Ehefrau Anita in Form einen Blumemstraußes.

 

Jürgen Meyer, ein Bläser aus dem sächsischen Posaunenchor Oberpfannenstiel, zieht um nach Emetzheim in die Nachbargemeinde. Wir freuen uns, dass Jürgen unserem Chorbeitritt. Am 17. Juli 2006 ist die erste Probe des 2.-Stimme-Bläsers im Posaunenchor Kattenhochstatt.      

 

9. September 2006: Unsere Bläserin Tanja (Gempel) und Stefan Stoll heiraten in der Kattenhochstatter Kirche. Ausgiebig gefeiert wird in Alesheim beim Konrad. Bei dem Gruppenspiel um die Mitternachtszeit hatten einige Gäste erste Konzentrationschwierigkeiten.   

 

Armin Katheder kann den Bläserdienst, den er immer sehr gerne gemacht hat, nach fast 60-jähriger aktiven Bläsertätigkeit aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr ausüben. Armin war bei den Mitgliedern dabei, die mit dem Blasen am Heilig drei König im Januar 1948 nach dem Krieg wieder zum spielen begonnen haben. Armin hat eine ausgezeichnete Posaune gespielt und ist dem Chor immer gerne mit gutem Rat und hilfsbereiter Tat zur Seite gestanden. Der Chorleiter schätzte, dass Armin Katheder an Proben und Auftritten insgesamt über 4.000 mal für den Posaunenchor unterwegs war – das ist eine unbezahlbare Leistung.

 

Am 12.09.2009 durften wir endlich wieder einmal eine Bläserhochzeit spielen und feiern. Trompeter Daniel und seine Frau Bianca gaben sich das Ja-Wort in der Kirche St. Margaretha in Meinheim. Am Sonntag früh um 5.30 Uhr wurden nochmal die Instrumente herausgeholt - der Beweis dafür, dass es den Gästen sehr gut gefallen hat!     

Neun junge Bläserinnen und Bläser haben am 5.10.2009 mit den Übungsstunden begonnen. Alina Loy, Ina Mürl, Jonas Hufnagel, Julia und Melanie Pfahler, Mika Wolf und Simon Pfahler sind dabei geblieben und üben fleißig. Als Trainer stellen sich Maria Satzinger, Armin Oster und Jürgen Gempel zur Verfügung.  

 

 

Am Wochenende 9./10. April 2011 besuchte der Posaunenchor Kattenhochstatt wieder einmal die Bläserinnen und Bläser in Oberpfannenstiel/Sachsen.

Im Mittelpunkt des 20. Treffens stand die Vorbereitung und gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes zurJahreslosung 2011. Eine besondere Herausforderung und auch Freude waren für die Bläser hierbei nicht nur das Eröffnungslied "Danke, für diesen guten Morgen" und das Schlussstück "Heaven" (beide Sätze von Harmonic Brass). Die Gemeinschaft kam bei einem Grillabend und einem Besuch der Stadt Zwönitz mit Führung auch nicht zu kurz.

 

Der Posaunenchor wurde im Sommer 2011 reichlich beschenkt, denn am 6. Juni hat sich unser Pfarrer, hervorragender Bläser und studierter Kirchenmusiker, Hans Rohmer in einer Chorprobe entschieden, im Chor aktiv mitzuwirken. Bläser ist er bereits seit September 1981 mit mehreren Unterbrechungen, die längste von 9/2000 bis 8/2010. Mitgespielt hat er als Gast in Feuchtwangen, als Mitglied in Bayreuth-Auferstehungskirche, Erlangen-Büchenbach, Schornweisach-Vestenbergsgreuth und Uffenheim.

 

Seit unserem Weihnachtskonzert am 4. Dezember 2011 sind unsere sieben Jungbläser im Chor integriert. Gratulation!  

 

Im Oktober 2012 reisten die Kattenhochstatter wieder nach Oberpfanannenstiel, um mit dem sächsischen Posaunenchor das 75-jährige Jubiläum zu feiern. Höhepunkt war das Konzert in der Kirche "Zur Ehre Gottes" in Bernsbach. Vom Festkonzert wurde eine wunderbare CD erstellt (Live-Mitschnitt).

 

Ehrungen am Ostersonntag 2015: 
Unser im Januar dieses Jahres neu gewählte Chorobmann Erwin Prosiegel ehrte für 60 Jahre im Posaunenchor Karl Steiner. Dieses Jubiläum ist selten. Es war in Kattenhochstatt das erste Mal, dass jemand solange dabei ist. Für 55 Jahre wurden geehrt Erwin Bauer, für 40 Jahre Bärnthol Jürgen, Dorner Fritz und Oster Hermann. Bei Oster Armin bedankte sich der Obmann für 25 Jahre Kassiertätigkeit.
Aus Ihren Ämtern verabschiedet und geehrt wurden Mürl Petra für 25 Jahre  Schriftführerin, Gempel Bernd für 10 J. stellv. Chorleiter und Bauer Erwin für 29 Jahre  Obmann des Chores.

 

 

Pfingsten 2016: 

 

Pfingsten 2017:

Auch 2017 wurden Jubilare geehrt. Jürgen Meyer für 55 Jahre und Melanie Felleiter und Daniel Meyer für 25 Jahre.

 

August 2017:

An einem herrlichen Sonntag nach dem Krankenhaus spielen wurde Chorleiter Jürgen Gempel mit einem Standerle und Weißwurstfrühstück überrascht, weil er dem Chor einen Tiefbass gespendet hat.

 

Am 9. August durften wir die Wiedereröffnung der Umgehung B2 bei Dettenheim mit Staatsminister Herrmann musikalisch umrahmen.

 

 Zusammengestellt / Erstellt von Jürgen Gempel -

zuletzt bearbeitet am 11.07.2018



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Dieses Dokument wurde erstellt am 11.07.2018 durch Juergen Gempel